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Luft-Wasser-Wärmepumpe

Mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe kann Umweltwärme aus der Luft klimafreundlich für die Wärmeversorgung genutzt werden.

Beschreibung der Technologie

Die Luft‑Wasser‑Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Energiequelle und versorgt das Heizsystem des Gebäudes zuverlässig mit Wärme. Sie ist eine der am häufigsten eingesetzten Wärmepumpentechnologien in Neubauten und bei Sanierungen. Luft‑Wasser‑Wärmepumpen entziehen der Außenluft thermische Energie, selbst bei niedrigen Außentemperaturen, und übertragen diese auf das Heizungswasser, das über Heizkörper oder Fußbodenheizung in den Räumen verteilt wird.

Ein Ventilator saugt die Außenluft an, die über einen Verdampfer Wärme an ein Kältemittel abgibt, welches dabei verdampft. Ein Kompressor erhöht die Temperatur des Kältemittels, bevor die Energie an das Heizungswasser übertragen wird. Anschließend verflüssigt sich das Kältemittel wieder und der Kreislauf beginnt von Neuem. So kann selbst bei niedrigen Außentemperaturen zuverlässig Wärme gewonnen werden.

Ausgewählte Praxisbeispiele mit dieser Technologie

Wärmepumpe im KfW Effizienzhaus 70

Luft-Wasser-Wärmepumpe
Photovoltaik
© Vonovia SE / André Wirsig

Wärmepumpen-Cube für zwei Mehrfamilienhäuser

Luft-Wasser-Wärmepumpe
Photovoltaik

Technische Eckdaten und Einsatzbereich

Die Wärmequelle ist die Außenluft, die Energie wird an Heiz‑ und Brauchwasser abgegeben. Die Effizienz ist gut, hängt jedoch von der Außentemperatur ab und sinkt bei sehr niedrigen Temperaturen. Luft‑Wasser‑Wärmepumpen eignen sich sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung bestehender Gebäude, arbeiten besonders effizient in gut gedämmten Häusern und lassen sich vergleichsweise einfach nachrüsten. Die Installation ist unkompliziert und erfordert keine Erdarbeiten.

Weiterführende Informationen