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Erdwärmepumpe

Die Erdwärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme, um Gebäude effizient zu beheizen und Warmwasser bereitzustellen.

Beschreibung der Technologie

Erdwärmepumpen (Geothermie-oder Sole-Wasser-Wärmepumpe) nutzen die konstante Wärme des Erdreichs, um Heiz- und Brauchwasser zu erwärmen. Sie sind besonders effizient und werden oft im Neubau eingesetzt.

Ein Flüssigkeitsgemisch, die sogenannte Sole, zirkuliert durch Erdkollektoren oder Erdsonden und nimmt dabei die gespeicherte Erdwärme auf. In der Wärmepumpe verdampft das Kältemittel, wird vom Kompressor auf höhere Temperaturen gebracht und gibt die Energie anschließend an das Heizungswasser ab. Nach Abgabe der Wärme verflüssigt sich das Kältemittel wieder, und der Kreislauf beginnt von Neuem. Durch die stabilen Bodentemperaturen kann auch im Winter zuverlässig Wärme gewonnen werden.

Ausgewählte Praxisbeispiele mit dieser Technologie

© Hanitsch Fotografie

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© Consolar Solare Energiesysteme GmbH

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Technische Eckdaten und Einsatzbereich

Die Wärmequelle ist das Erdreich, die Wärme wird an Heiz- und Brauchwasser abgegeben. Die Effizienz ist hoch, da die Bodentemperaturen ganzjährig stabil sind. Sole‑Wasser‑Wärmepumpen eignen sich besonders für Neubauten oder größere Sanierungsprojekte, benötigen ausreichend Grundstücksfläche für Erdkollektoren oder Bohrungen und sind genehmigungspflichtig. Die Technologie ist sehr effizient und liefert gleichbleibend hohe Heizleistungen. Der Installationsaufwand ist jedoch höher als bei Luft-Wasser-Systemen, da Erdsonden oder Kollektoren verlegt werden müssen. Die Kombination mit gut gedämmten Gebäuden und effizientem Heizsystem maximiert die Energieeinsparung.

Weiterführende Informationen

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