Die Weinbergskirche in Dresden-Trachau wird nun mit Abwasserwärme beheizt. Das Sanierungskonzept kombiniert energetische Maßnahmen an der Gebäudehülle und die Umstellung auf erneuerbare Energien: 75 % des Wärmebedarfs werden durch Abwärme aus einem nahegelegenen Kanal gedeckt, unterstützt von einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage. Eine Gas-Brennwerttherme deckt den Restbedarf. Die historische Fassade blieb erhalten.
Die Kosten für die Effizienzmaßnahmen betrugen 270.000 Euro (Gesamtsanierung: 1 Mio. Euro), gefördert mit 200.000 Euro aus EU- und Landesmitteln. Trotz geplanter Mehrfachnutzung (Versammlungen, Konzerte, Feiern) sinken die CO₂-Emissionen um 90 %.
