Ein Reihenmittelhaus mit einem jährlichen Stromverbrauch von rund 2.300 kWh wurde schrittweise energetisch optimiert. Ausgangspunkt war die Nutzung eines Elektroautos ohne eigene Lademöglichkeit, wodurch zunächst ausschließlich öffentlich geladen wurde.
Im Jahr 2022 erfolgte die Installation einer Wallbox, wodurch das Laden zu Hause erstmals möglich wurde. Zwei Jahre später wurde die Anlage durch eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher ergänzt.
Das Ergebnis: deutliche Kostensenkungen und mehr Energieunabhängigkeit. Während das öffentliche Laden zuvor etwa 50ct/kWh (entspricht ca. 10 €/100 km*) verursachte, sanken die Kosten mit der Wallbox auf rund 35,9ct/kWh (entspricht ca. 7,18 €/100 km*). Durch die Kombination aus PV-Anlage und Speicher reduzierten sich die Ladekosten schließlich auf etwa 19ct/kWh (entspricht ca. 3,80 €/100 km*).
Auch die allgemeinen Stromkosten im Haushalt konnten durch die PV-Anlage massiv gesenkt werden: von 700 € im Jahr 2020 auf nur noch rund 300 € ab 2024 (jeweils ohne Grundgebühr).
Dieses Praxisbeispiel zeigt eindrucksvoll, wie durch die Kombination aus Ladeinfrastruktur und Photovoltaik sowohl Mobilitäts- als auch Haushaltskosten nachhaltig reduziert werden können.
*bei einem angenommenen Verbrauch von 20 kWh/100 km
