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Biomasseheizung im denkmalgeschützten Mehrfamilienhaus

Typ: denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus
Baujahr des Gebäudes: 1909
Standort: Dresden-Albertstadt
Wohnfläche: 1011  m²
 

vor Modernisierung
  • Ausgangslage: Gasheizung
nach Modernisierung
  • Holzhackschnitzelanlage, Wärmeverteilung über Fußboden- bzw. Wandflächenheizungen
  • keine Außendämmung erwünscht, deshalb Manteldämmung (dünne Außendämmung, mineralische Innendämmung), Hohlräume, sowie Dachschrägen wurden mit einer Einblasdämmung versehen
  • Pufferspeicher: 2.000 Liter
  • Inbetriebnahme: 2008

 

Projektbeschreibung

Das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus in Dresden-Albertstadt, erbaut 1909 und saniert 2008, setzt auf eine nachhaltige und effiziente Anlagentechnik. Die Beheizung erfolgt über eine Holzhackschnitzelanlage, die mit einem 2.000-Liter-Pufferspeicher gekoppelt ist, um eine gleichmäßige Wärmeversorgung zu gewährleisten. Die Wärme wird über eine Kombination aus Fußboden- und Wandflächenheizungen effizient im Gebäude verteilt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Solarthermie-Anlage zu integrieren, die Warmwasser bereitstellt und die Heizung unterstützt. Ein weiteres nachhaltiges Element ist die Nutzung von Regenwasser für die Toilettenspülung, wodurch der Wasserverbrauch reduziert wird. Dieses Konzept zeigt, wie moderne Anlagentechnik in einem historischen Gebäude effizient eingesetzt werden kann.