Von September 2023 bis Februar 2026 erstellte die Landeshauptstadt Dresden zusammen mit der SachsenEnergie AG und der STESAD GmbH einen Plan für die zukünftige Wärmeversorgung in der ganzen Stadt. Der Wärmeplan ist ein wichtiges Instrument, um eine bezahlbare, sichere und klimaneutrale Wärmeversorgung vor Ort zu gestalten sowie die Planungs- und Investitionssicherheit zu verbessern. Unter Beteiligung zahlreicher Akteure und der Öffentlichkeit wurden dabei Herausforderungen identifiziert und Lösungen entwickelt. Die Fertigstellung und Offenlegung des ersten Entwurfs des Wärmeplans erfolgte im Herbst 2025.
Das fortgeschriebene Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEK) bildet die Grundlage für die Klimaschutzstrategie der Landeshauptstadt Dresden. Bereits bis Ende 2023 wurden darin wichtige Analysen zur künftigen Wärmeversorgung erstellt. Der kommunale Wärmeplan greift diese Ergebnisse auf und entwickelt sie weiter.
Dabei fließen unter anderem Erkenntnisse aus dem Netzausbauplan Strom (2024), Annahmen zur Wasserstoffnetzentwicklung der SachsenNetze GmbH sowie Planungen zum Ausbau von Wärme- und Energienetzen ein. Zudem werden Wärmeversorgungsgebiete als Orientierung für die zukünftige Infrastrukturentwicklung festgelegt.
Wie die Abbildung zeigt, bildet das IEK den übergeordneten Rahmen. Die Wärmeplanung verknüpft dabei die Detailplanung zur Dekarbonisierung der Fernwärme, Quartiers- und Nahwärmenetzkonzepte sowie den Gasnetztransformationsplan.

