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Sanierungs- und Modernisierungstipps

Es gibt viele Möglichkeiten, den Energieverbrauch eines Gebäudes zu senken und erneuerbare Energien zu nutzen. Das Spektrum reicht von einfachen Optimierungen, die sich mit geringem Aufwand umsetzen lassen, bis hin zu umfassenden energetischen Sanierungen.

Unsere interaktive Infografik zeigt Ihnen, welche Maßnahmen an den verschiedenen Bauteilen und technischen Anlagen Ihres Gebäudes möglich sind. Klicken Sie dazu einfach auf die markierten Bereiche der Infografik. Sie gelangen direkt zu den passenden Sanierungs- und Modernisierungstipps und erhalten eine erste Orientierung zu Kosten, Aufwand und energetischem Potenzial der einzelnen Maßnahmen.

KI generiert: Das Bild zeigt ein zweistöckiges Haus mit einem angegliederten, transparent dargestellten Badezimmer, in dem die Wasserinstallationen wie Boiler, Waschbecken und Rohrleitungen sichtbar sind. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Darstellung der Hausstruktur und der Sanitärinstallationen.
Fenster und Türen
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Heizungsanlage
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Heizkörper
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Dach und oberste Geschossdecke
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Fassade und Außenwände
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Solarenergie
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Strategische Maßnahmen
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Fenster und Türen

Fenster und Türen sind wichtige Bestandteile der Gebäudehülle und können insbesondere bei älteren Gebäuden einen erheblichen Anteil der Wärmeverluste verursachen. Bereits das Abdichten undichter Fenster und Türen kann Zugluft reduzieren und den Wohnkomfort verbessern. Der Austausch älterer Fenster bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Wärmeverluste dauerhaft zu verringern und gleichzeitig den Schall- und Einbruchschutz zu verbessern. (Zurück zur Infografik)

Kosten: €
Aufwand: gering
Einsparpotential: gering bis mittel

Undichte Fenster und Türen führen dazu, dass kontinuierlich warme Luft nach außen entweicht und kalte Luft eindringt. Dies macht sich häufig durch Zugluft bemerkbar und erhöht den Heizbedarf. Mit einfachen Mitteln wie Dichtungsbändern oder Bürstendichtungen lassen sich solche Wärmeverluste deutlich reduzieren. Die Maßnahmen sind meist kostengünstig und können ohne großen Aufwand selbst umgesetzt werden.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die ein Fenster mit einem schwarzen Dichtungsgummi öffnet. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Dichtungsprüfung oder Demonstration der Funktionsweise einer Fensterdichtung.
Austausch einer Fensterdichtung (Symbolbild)
KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die ein Fenster mit einem schwarzen Dichtungsgummi öffnet. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Dichtungsprüfung oder Demonstration der Funktionsweise einer Fensterdichtung.
Austausch einer Fensterdichtung (Symbolbild)
Kosten: €€€
Aufwand: hoch
Einsparpotential: mittel bis hoch

Alte oder einfach verglaste Fenster lassen viel Wärme entweichen und können Zugluft verursachen. Moderne Fenster mit Mehrfachverglasung und guten Dichtungen verringern die Wärmeverlust deutlich um bis zu 60 % oder mehr. Gleichzeitig verbessern sie den Wohnkomfort und den Schallschutz. Oft bietet es sich an, alle Fenster zum selben Zeitpunkt zu tauschen. Alternativ kann ein Tausch schrittweise erfolgen um die finanzielle Belastung zu minimieren. 

Dreifachverglasung
Fenster mit Mehrfachverglasung© Adobe Stock | Wellnhofer Designs
Dreifachverglasung
Fenster mit Mehrfachverglasung© Adobe Stock | Wellnhofer Designs

Heizungsanlage

Die Heizungsanlage stellt die benötigte Wärme für das Gebäude bereit und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur energetischen Optimierung. Dazu gehören beispielsweise der hydraulische Abgleich, der Austausch einer alten Heizungspumpe, die Dämmung von Heizungsrohren oder die Modernisierung des Wärmeerzeugers. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom Alter und Zustand der vorhandenen Technik sowie vom energetischen Zustand des Gebäudes ab. (Zurück zur Infografik)

Kosten: €
Aufwand: gering
Einsparpotential: gering bis mittel

Ungedämmte Heizungsrohre geben auf ihrem Weg durch unbeheizte Räume wie Keller oder Dachboden kontinuierlich Wärme an die Umgebung ab. Diese Wärme geht für die eigentliche Raumheizung verloren und erhöht unnötig den Energieverbrauch.

Durch das nachträgliche Dämmen der Heizungsrohre lassen sich diese Wärmeverluste deutlich reduzieren. Vorgefertigte Dämmschalen aus Kunststoff oder Mineralwolle können in der Regel einfach selbst angebracht werden und sind im Fachhandel erhältlich. Wichtig ist, dass die Dämmung lückenlos angebracht wird, insbesondere an Rohrverbindungen und Bögen.

Eine fachgerechte Rohrdämmung sorgt dafür, dass die Wärme gezielt dort ankommt, wo sie benötigt wird, und trägt dazu bei, die Effizienz der Heizungsanlage zu verbessern sowie Heizkosten zu senken.

KI generiert: Das Bild zeigt einen Handwerker, der gerade dabei ist, eine Rohrisolierung an einer Heizungs- oder Wasserleitung anzubringen. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Installation oder Wartung von haustechnischen Anlagen.
Dämmen von Heizleitungen im Keller© LEA Hessen | Rundel
KI generiert: Das Bild zeigt einen Handwerker, der gerade dabei ist, eine Rohrisolierung an einer Heizungs- oder Wasserleitung anzubringen. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Installation oder Wartung von haustechnischen Anlagen.
Dämmen von Heizleitungen im Keller© LEA Hessen | Rundel
Kosten: € bis €€
Aufwand: mittel
Einsparpotential: mittel bis hoch*

Ältere Umwälzpumpen arbeiten häufig mit konstanter Leistung und verbrauchen dabei unnötig viel Strom. Moderne Hocheffizienzpumpen passen ihre Leistung automatisch an den tatsächlichen Bedarf an. Der Austausch kann daher sowohl den Stromverbrauch als auch die Heizkosten reduzieren. In vielen Fällen amortisiert sich die Investition bereits nach wenigen Jahren.

*bezogen auf den Stromverbrauch

KI generiert: Das Bild zeigt eine Umwälzpumpe, wie sie in Heizungsanlagen verwendet wird. Der Hauptinhalt ist die grüne Pumpe mit einem Anschlusskabel und einem Regulierungsknopf mit rot-grauer Abdeckung.
Energieeffiziente Heizungspumpe© fotolia.com | Jan Jansen
KI generiert: Das Bild zeigt eine Umwälzpumpe, wie sie in Heizungsanlagen verwendet wird. Der Hauptinhalt ist die grüne Pumpe mit einem Anschlusskabel und einem Regulierungsknopf mit rot-grauer Abdeckung.
Energieeffiziente Heizungspumpe© fotolia.com | Jan Jansen
Kosten: €€
Aufwand: mittel
Einsparpotential: mittel

In vielen Gebäuden werden Heizkörper ungleichmäßig mit Wärme versorgt, da das Heizsystem nicht optimal eingestellt ist. Dies führt dazu, dass einige Räume überheizt werden, während andere nicht ausreichend warm werden. Beim hydraulischen Abgleich wird das Heizsystem so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die benötigte Wärmemenge erhält. Dadurch verbessert sich die Effizienz der Anlage, und der Energieverbrauch kann deutlich sinken.

KI generiert: Das Bild zeigt einen Handwerker in Arbeitskleidung, der vor einem geöffneten Verteilerschrank kniet und an einem Laptop arbeitet. Der Hauptinhalt des Bilder besteht darin, dass technische Wartungs- oder Installationsarbeiten an einer haustechnischen Anlage, vermutlich einer Heizungs- oder Wasserinstallation, durchgeführt werden.
Hydraulischer Abgleich durch Fachpersonal© Thinkstock | AlexRaths
KI generiert: Das Bild zeigt einen Handwerker in Arbeitskleidung, der vor einem geöffneten Verteilerschrank kniet und an einem Laptop arbeitet. Der Hauptinhalt des Bilder besteht darin, dass technische Wartungs- oder Installationsarbeiten an einer haustechnischen Anlage, vermutlich einer Heizungs- oder Wasserinstallation, durchgeführt werden.
Hydraulischer Abgleich durch Fachpersonal© Thinkstock | AlexRaths
Kosten: €€ 
Aufwand: gering 
Einsparpotential: gering bis mittel 

Ein Pufferspeicher speichert überschüssige Wärme aus der Heizungsanlage und stellt sie bei Bedarf zeitversetzt zur Verfügung. Dadurch kann die Wärmeerzeugung gleichmäßiger und effizienter erfolgen. Besonders bei Heizsystemen mit schwankender Wärmeerzeugung – etwa bei Holzheizungen, Wärmepumpen oder Solarthermieanlagen – kann ein Pufferspeicher dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken und die Lebensdauer der Anlage zu erhöhen.

Im Gebäudebestand sind Pufferspeicher jedoch nicht immer vorhanden, insbesondere bei älteren Gas- oder Ölheizungen. Ob eine Nachrüstung sinnvoll ist, hängt stark vom jeweiligen Heizsystem und dessen Auslegung ab. Eine fachliche Beratung wird daher empfohlen, um Nutzen und Dimensionierung individuell zu prüfen.

KI generiert: Das Bild zeigt eine haustechnische Installation mit einem großen Warmwasserspeicher und zwei daran angebrachten Heizungspumpen oder -armaturen. Der Hauptinhalt des Bildes ist die haustechnische Anlage, die für Heizung und Warmwasserbereitung zuständig ist.
Einbau eines Pufferspeichers© caifas, stock.adobe.com
KI generiert: Das Bild zeigt eine haustechnische Installation mit einem großen Warmwasserspeicher und zwei daran angebrachten Heizungspumpen oder -armaturen. Der Hauptinhalt des Bildes ist die haustechnische Anlage, die für Heizung und Warmwasserbereitung zuständig ist.
Einbau eines Pufferspeichers© caifas, stock.adobe.com
Kosten: € bis €€ 
Aufwand: mittel 
Einsparpotential: gering bis mittel 

Sollte bei Ihnen noch ein älterer hydraulischer Durchlauferhitzer installiert sein, so lohnt sich ein näherer Blick. Durch den Tausch gegen moderne hydraulisch-elektronische oder vollelektronische Durchlauferhitzer, lassen sich bis zu 30 % Strom einsparen. Elektrische Durchlauferhitzer arbeiten effizienter, erwärmen das Wasser gleichmäßig und halten die Temperatur des konstant. In Kombination mit einem Sparduschkopf lassen sich zusätzlich Kosten sparen.

KI generiert: Das Bild zeigt eine moderne Küchenzeile mit hellen Unterschränken, einer Arbeitsplatte aus Holz und einem integrierten Küchenspültentisch. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Darstellung eines unter der Spüle installierten Durchlauferhitzers.
Elektronische Durchlauferhitzer lassen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise fast überall einsetzen© Stiebel Eltron
KI generiert: Das Bild zeigt eine moderne Küchenzeile mit hellen Unterschränken, einer Arbeitsplatte aus Holz und einem integrierten Küchenspültentisch. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Darstellung eines unter der Spüle installierten Durchlauferhitzers.
Elektronische Durchlauferhitzer lassen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise fast überall einsetzen© Stiebel Eltron
Kosten: €€€ 
Aufwand: hoch 
Einsparpotential: hoch 

Veraltete Heizsysteme arbeiten oft ineffizient und verursachen hohe Energieverbräuche. Der Umstieg auf moderne Heiztechnologien – beispielsweise Wärmepumpen – ermöglicht eine deutlich effizientere und klimafreundlichere Wärmeversorgung. Dabei wird Umweltenergie genutzt, was langfristig Kosten und CO₂-Emissionen reduziert.

558714582 Waermepumpe
Wärmepumpe an einem Einfamilienhaus © Adobe Stock | Robert Poorten
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Wärmepumpe an einem Einfamilienhaus © Adobe Stock | Robert Poorten
Kosten: €€ bis €€€
Aufwand: mittel bis hoch
Einsparpotential: systemabhängig / keine direkte Einsparung

In vielen Kommunen werden zentrale Wärmenetze ausgebaut, die mehrere Gebäude effizient mit Wärme versorgen. Ein Anschluss kann eine gute Alternative zur eigenen Heizungsanlage darstellen, insbesondere wenn erneuerbare Energien oder Abwärme genutzt werden. Dadurch können sowohl Emissionen als auch Wartungsaufwand reduziert werden.

Der Anschluss an ein Wärmenetz senkt den Wärmebedarf des Gebäudes jedoch nicht unmittelbar. Die energetische und klimatische Wirkung hängt insbesondere davon ab, aus welchen Energiequellen die Wärme im jeweiligen Wärmenetz erzeugt wird.

431047743 Fernwaerme
Fernwärme© Adobe Stock | Stefan
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Fernwärme© Adobe Stock | Stefan

Heizkörper und Raumtemperatur

Eine effiziente Beheizung beginnt direkt im Wohnraum. Richtig eingestellte Thermostate, entlüftete Heizkörper und eine bedarfsgerechte Raumtemperatur helfen dabei, die vorhandene Wärme möglichst effizient zu nutzen. Viele dieser Maßnahmen lassen sich mit geringem Aufwand selbst durchführen und können dazu beitragen, den Heizenergieverbrauch zu reduzieren, ohne dass dafür größere Investitionen notwendig sind. (Zurück zur Infografik)

Kosten: € 
Aufwand: gering 
Einsparpotential: gering bis mittel 

Eine zu hohe oder dauerhaft gleichbleibende Raumtemperatur führt häufig zu unnötigem Energieverbrauch. Bereits eine Absenkung um ein Grad kann den Heizenergiebedarf um rund sechs Prozent reduzieren. Durch bewusstes Einstellen der Thermostate – etwa durch Nachtabsenkung oder geringere Temperaturen in wenig genutzten Räumen – lässt sich der Energieverbrauch spürbar senken. Programmierbare Thermostate unterstützen dabei, die Raumtemperatur automatisch an Tageszeiten und Gewohnheiten anzupassen.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die einen Thermostventilknopf eines Heizkörpers bedient. Der Hauptinhalt ist die Einstellung der Heizungstemperatur, wobei die Skala von 1 bis 5 und zusätzliche Symbole wie ein Schneeflocken-Symbol (meist für Frostschutzstellung) zu sehen sind.
Einstellen des Heizkörperthermostat (Symbolbild)© Adobe Stock | Ingo Bartussek
KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die einen Thermostventilknopf eines Heizkörpers bedient. Der Hauptinhalt ist die Einstellung der Heizungstemperatur, wobei die Skala von 1 bis 5 und zusätzliche Symbole wie ein Schneeflocken-Symbol (meist für Frostschutzstellung) zu sehen sind.
Einstellen des Heizkörperthermostat (Symbolbild)© Adobe Stock | Ingo Bartussek
Kosten: € 
Aufwand: gering 
Einsparpotential: gering 

Luft in Heizkörpern oder im gesamten Heizsystem - häufig erkennbar an gluckernden oder pfeifenden Geräuschen - verhindert eine gleichmäßige Wärmeabgabe. Die Folge: Heizkörper werden nicht richtig warm und die Heizungsanlage arbeitet ineffizient.

Durch regelmäßiges Entlüften lässt sich die Heizleistung verbessern. Räume werden schneller warm und der Energieverbrauch kann sinken. Mit einem Entlüfterschlüssel können Sie die eingeschlossene Luft in der Regel einfach selbst aus dem Heizkörper ablassen.

Eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Entlüften von Heizkörpern ist leicht im Internet zu finden, beispielsweise auf der Website der Verbraucherzentrale Deutschland.

KI generiert: Das Bild zeigt Hände, die einen durchsichtigen Behälter mit Wasser unter einen Heizkörper halten, um möglicherweise Wasser aus einem Ventil aufzufangen. Der Hauptinhalt des Bildes ist das Entlüften eines Heizkörpers.
Entlüften eines Heizkörpers (Symbolbild) © Shutterstock | Yevhen Prozhyrko
KI generiert: Das Bild zeigt Hände, die einen durchsichtigen Behälter mit Wasser unter einen Heizkörper halten, um möglicherweise Wasser aus einem Ventil aufzufangen. Der Hauptinhalt des Bildes ist das Entlüften eines Heizkörpers.
Entlüften eines Heizkörpers (Symbolbild) © Shutterstock | Yevhen Prozhyrko
Kosten: € 
Aufwand: gering 
Einsparpotential: gering bis mittel 

Digitale oder smarte Thermostate ermöglichen eine automatische und bedarfsgerechte Steuerung der Raumtemperatur. So kann beispielsweise die Heizung abgesenkt werden, wenn niemand zu Hause ist, und rechtzeitig wieder hochfahren, bevor Räume genutzt werden. Dies erhöht den Komfort und verhindert gleichzeitig unnötigen Energieverbrauch.

KI generiert: Das Bild zeigt einen elektronischen Heizkörperthermostat, der an einem Radiator befestigt ist. Der Hauptinhalt des Bildes ist das digitale Display des Thermostats, das die aktuelle Raumtemperatur (17°C) und verschiedene Einstellungen anzeigt.
Intelligentes Heizkörperthermostat (Symbolbild)© fotolia.com | Jan Jansen
KI generiert: Das Bild zeigt einen elektronischen Heizkörperthermostat, der an einem Radiator befestigt ist. Der Hauptinhalt des Bildes ist das digitale Display des Thermostats, das die aktuelle Raumtemperatur (17°C) und verschiedene Einstellungen anzeigt.
Intelligentes Heizkörperthermostat (Symbolbild)© fotolia.com | Jan Jansen

Dach und oberste Geschossdecke

Über unzureichend gedämmte Dachflächen oder oberste Geschossdecken kann viel Heizwärme verloren gehen. Eine Verbesserung des Wärmeschutzes gehört deshalb insbesondere bei älteren Gebäuden zu den wirkungsvollen Sanierungsmaßnahmen. Wird der Dachraum nicht beheizt und nicht als Wohnraum genutzt, kann bereits die Dämmung der obersten Geschossdecke eine vergleichsweise einfache und kostengünstige Alternative zur vollständigen Dachdämmung darstellen. (Zurück zur Infografik)

Kosten: € bis €€ 
Aufwand: mittel 
Einsparpotential: hoch 

Über eine ungedämmte oberste Geschossdecke geht besonders viel Wärme verloren, da warme Luft nach oben steigt. Eine nachträgliche Dämmung kann diesen Wärmeverlust deutlich reduzieren und ist im Vergleich zu anderen Dämmmaßnahmen oft kostengünstig umzusetzen. Sie stellt daher eine sehr effektive Maßnahme zur Energieeinsparung dar.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Person, die eine Dämmrolle aus Mineralwolle in einem Dachboden zwischen den Dachsparren verlegt. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Wärmedämmung eines Dachbodens.
Dämmung der obersten Geschossdecke© URSA Deutschland GmbH
KI generiert: Das Bild zeigt eine Person, die eine Dämmrolle aus Mineralwolle in einem Dachboden zwischen den Dachsparren verlegt. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Wärmedämmung eines Dachbodens.
Dämmung der obersten Geschossdecke© URSA Deutschland GmbH
Kosten: €€€ 
Aufwand: hoch 
Einsparpotential: hoch 

Da warme Luft nach oben steigt, geht über ein ungedämmtes Dach besonders viel Energie verloren. Eine umfassende Dachdämmung kann diesen Verlust erheblich reduzieren und trägt maßgeblich zur Senkung des Heizenergiebedarfs bei. Oft lässt sich die Maßnahme sinnvoll mit einer ohnehin geplanten Dachsanierung verbinden.

Dachdämmung
Dachdecker beim Eindecken eines Steildachs mit Holzfaser-Aufsparrendämmung© Adobe Stock l Hermann
Dachdämmung
Dachdecker beim Eindecken eines Steildachs mit Holzfaser-Aufsparrendämmung© Adobe Stock l Hermann

Fassade und Außenwände

Die Außenwände machen einen großen Teil der Gebäudehülle aus und haben damit erheblichen Einfluss auf den Wärmebedarf eines Gebäudes. Eine nachträgliche Dämmung kann die Wärmeverluste über die Fassade deutlich reduzieren. Gleichzeitig erhöhen wärmere Wandoberflächen den Wohnkomfort. Besonders sinnvoll kann eine energetische Verbesserung der Außenwände sein, wenn ohnehin Arbeiten an der Fassade geplant sind. (Zurück zur Infografik)

Kosten: € 
Aufwand: gering bis mittel 
Einsparpotential: gering bis mittel 

In vielen älteren Gebäuden befinden sich Heizkörper in Wandnischen, die häufig schlechter gedämmt sind als die übrige Außenwand. Dadurch geht ein Teil der Wärme direkt nach außen verloren. Durch das Anbringen von Dämmmaterial hinter dem Heizkörper kann dieser Wärmeverlust reduziert und die Effizienz der Heizung verbessert werden.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Person, die eine große, flache Platte, möglicherweise aus Dämmmaterial, an eine Wand mit horizontalen Rillen hält. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Installation oder Platzierung dieser Platte an der Wand.
Dämmung einer Heizkörpernische© Ultrament
KI generiert: Das Bild zeigt eine Person, die eine große, flache Platte, möglicherweise aus Dämmmaterial, an eine Wand mit horizontalen Rillen hält. Der Hauptinhalt des Bildes ist die Installation oder Platzierung dieser Platte an der Wand.
Dämmung einer Heizkörpernische© Ultrament
Kosten: €€€ 
Aufwand: hoch 
Einsparpotential: hoch 

Ungedämmte Außenwände zählen zu den größten Ursachen für Wärmeverluste in Gebäuden. Durch eine nachträgliche Fassadendämmung kann der Energiebedarf deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig verbessert sich das Raumklima, da die Innenwände wärmer bleiben und das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmelbildung sinkt.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Hauswand im Bauzustand mit sichtbaren Dämmmaterialien und teilweise verputzten Flächen. Im Hintergrund sind weitere Häuser und ein Gartenbereich zu erkennen.
Fassadendämmung© Adobe Stock l schulzfoto
KI generiert: Das Bild zeigt eine Hauswand im Bauzustand mit sichtbaren Dämmmaterialien und teilweise verputzten Flächen. Im Hintergrund sind weitere Häuser und ein Gartenbereich zu erkennen.
Fassadendämmung© Adobe Stock l schulzfoto

Solarenergie

Dachflächen können genutzt werden, um erneuerbare Energie direkt am Gebäude zu erzeugen. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenenergie in Strom um, während Solarthermieanlagen Wärme für die Warmwasserbereitung und gegebenenfalls zur Unterstützung der Raumheizung bereitstellen. Welche Nutzung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der verfügbaren Dachfläche, deren Ausrichtung und Verschattung sowie vom individuellen Energiebedarf ab. (Zurück zur Infografik)

Kosten: €€ bis €€€ 
Aufwand: mittel bis hoch 
Energetisches Potential*: hoch 

Mit einer Photovoltaik-Anlage können Sie Strom auf Ihrem eigenen Dach produzieren. Bei kleineren bis mittleren Anlagen oder Photovoltaik-Anlagen ohne Speicher liegt die Investition in der Regel unter 10.000 Euro. Für Mieterinnen und Mieter gibt es mit Mieterstrom-Modellen, gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung oder einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf einer gepachteten Dachfläche auch viele Möglichkeiten, die Energie der Sonne zu nutzen.

*Das energetische Potenzial beschreibt keine direkte Senkung des Energiebedarfs des Gebäudes. Es gibt vielmehr an, in welchem Umfang selbst erzeugte erneuerbare Energie den Bezug von Strom beziehungsweise anderweitig erzeugter Wärme reduzieren kann.

KI generiert: Das Bild zeigt ein Haus mit mehreren auf dem Dach installierten Solarmodulen. Im Hintergrund ist ein sonniger Himmel mit einigen Vögeln und Wolken zu sehen.
KI generiert: Das Bild zeigt ein Haus mit mehreren auf dem Dach installierten Solarmodulen. Im Hintergrund ist ein sonniger Himmel mit einigen Vögeln und Wolken zu sehen.
Kosten: €€ bis €€€ 
Aufwand: mittel bis hoch 
Energetisches Potential: hoch 

Solarthermie-Anlagen nutzen die Energie der Sonne zur Erwärmung von Wasser und zur Unterstützung der Heizung. Dadurch kann der Bedarf an fossilen Energieträgern reduziert werden. Besonders in den Sommermonaten kann ein Großteil des Warmwasserbedarfs durch Solarenergie gedeckt werden.

*Das energetische Potenzial beschreibt keine direkte Senkung des Energiebedarfs des Gebäudes. Es gibt vielmehr an, in welchem Umfang selbst erzeugte erneuerbare Energie den Bezug von Strom beziehungsweise anderweitig erzeugter Wärme reduzieren kann.

KI generiert: Das Bild zeigt mehrere blaue, zylinderförmige Röhren, die wahrscheinlich Solarkollektoren sind, auf einem Dach mit Industrieanlagen im Hintergrund. Im Hintergrund geht die Sonne unter, was eine warme, orangefarbene Atmosphäre schafft. Der Hauptinhalt des Bildes sind die Solarkollektoren.
KI generiert: Das Bild zeigt mehrere blaue, zylinderförmige Röhren, die wahrscheinlich Solarkollektoren sind, auf einem Dach mit Industrieanlagen im Hintergrund. Im Hintergrund geht die Sonne unter, was eine warme, orangefarbene Atmosphäre schafft. Der Hauptinhalt des Bildes sind die Solarkollektoren.

Strategische Maßnahmen

Einzelmaßnahmen entfalten ihre volle Wirkung oft erst im Zusammenspiel. Strategische Planungsansätze helfen dabei, Sanierungen sinnvoll zu koordinieren, Kosten zu optimieren und Fördermöglichkeiten bestmöglich zu nutzen. Durch eine systematische Herangehensweise können Einsparpotenziale von über 70 % erreicht werden, insbesondere wenn Gebäude schrittweise zu sogenannten Effizienzhäusern entwickelt werden. (Zurück zur Infografik)

Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, die energetische Modernisierung ihres Gebäudes Schritt für Schritt zu planen. Er zeigt auf, welche Maßnahmen sinnvoll sind, in welcher Reihenfolge diese umgesetzt werden können und welche Einsparpotenziale damit verbunden sind. So können Investitionen langfristig geplant und optimal aufeinander abgestimmt werden.

Weiterführende Informationen zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) finden Sie beispielsweise auf der Website der Verbraucherzentrale.

2025 ISFP MS Fahrplanseite Quellangabe
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)© BMWE
2025 ISFP MS Fahrplanseite Quellangabe
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)© BMWE

Eine qualifizierte Energieberatung analysiert den energetischen Zustand eines Gebäudes und identifiziert konkrete Schwachstellen. Auf dieser Grundlage werden individuelle Maßnahmen empfohlen, die sowohl technisch sinnvoll als auch wirtschaftlich sind. Zudem ist eine Energieberatung häufig Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Fördermitteln.

76378282 Beratung
Energieberatung© Adobe Stock | Alexander Raths
76378282 Beratung
Energieberatung© Adobe Stock | Alexander Raths

Durch die Kombination mehrerer Maßnahmen – etwa Dämmung, Fenstertausch und Heizungsmodernisierung – kann ein Gebäude schrittweise zu einem Effizienzhaus entwickelt werden. Ziel ist ein deutlich reduzierter Energieverbrauch bei gleichzeitig hohem Wohnkomfort. Eine solche Sanierung erfordert eine gute Planung, bietet jedoch die größten langfristigen Einsparpotenziale.

Komplettsanierung Effizienzhaus
Schrittweise Komplettsanierung zum Effizienzhaus© Adobe Stock | Sabbir
Komplettsanierung Effizienzhaus
Schrittweise Komplettsanierung zum Effizienzhaus© Adobe Stock | Sabbir