Der Dresdner Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung den bereits fristgerecht veröffentlichten Dresdner Wärmeplan beschlossen. Damit verfügt die Landeshauptstadt über eine strategische Grundlage für die zukünftige Wärmeversorgung. Der Stadtrat hat dabei die Prüfgebiete ausgeweitet und den Maßnahmenplan angepasst. Die grundlegende Ausrichtung des Wärmeplans und wesentliche Maßnahmen für die weitere Umsetzung bleiben erhalten.
Die Beschlussausfertigung können Sie im Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Dresden nachlesen. Den angepassten Wärmeplan und den geänderten Maßnahmenkatalog finden Sie mit Änderungshinweisen unter unseren Informationen zur kommunalen Wärmeplanung.
Eine wichtige Maßnahme ist bereits in Umsetzung: Der Digitale Energielotse bietet Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümern Orientierung und konkrete Informationen rund um Wärmeversorgung, energetische Sanierung und Heizungstausch.
Digitaler Energielotse mit mehr als 4.000 Aufrufen
Seit dem Start im Juni wurde der überarbeitete Digitale Energielotse bereits mehr als 4.000-mal aufgerufen. Das Angebot wurde nun um aktuelle Themen und weitere Praxisbeispiele ergänzt Unter den angebotenen interaktiven Checks, welche durch Modernisierungs-, Förder-, Energiesparthemen lotsen, erfreute sich der Wärmepumpen-Check der größten Beliebtheit. Neben grundsätzlichen Informationen greift der Energielotse auch Entwicklungen auf, die für Eigentümerinnen und Eigentümer aktuell von Bedeutung sind.
„Mit unserem Wärmeplan bieten wir Hauseigentümern, Mietern und Unternehmen Informationen über die Ausrichtung der künftigen Wärmeversorgung in Dresden. Gleichzeitig wollen wir die Menschen bei den ganz konkreten Fragen unterstützen: Welche Möglichkeiten habe ich für mein Gebäude? Welche Lösung passt zu den örtlichen Gegebenheiten und welche Kosten zieht sie nach sich? Und wann ist ein guter Zeitpunkt, sich mit einem Heizungstausch zu beschäftigen? Der Digitale Energielotse bietet hierfür eine erste, leicht zugängliche Orientierung und wird kontinuierlich um aktuelle Informationen ergänzt."
Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen