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Meldung vom | 30.06.2026

Machbarkeitsstudie für Nahwärmenetz in Hellerau erfolgreich abgeschlossen

In der Hellerauer Waldschänke wurde am 29.06. die Gelegenheit geboten sich über ein denkmalschutz-freundliches Nahwärmenetz zu informieren.

Dresden, 30. Juni 2026 – Nach sechsmonatiger intensiver Arbeit hat der Thüringer Wärmeservice (TWS) die Machbarkeitsstudie für das geplante Nahwärmenetz im Dresdner Stadtteil Hellerau abgeschlossen und die Ergebnisse in einem gut besuchten Infoabend präsentiert. Die TWS hatte sich zuvor in einem Vergabeverfahren gegen Mitbewerber durchgesetzt und wurde mit der Durchführung der Studie beauftragt.


Infoabend in der Waldschänke: Großes Interesse an Nahwärme
Auf Einladung der STESAD GmbH, die die Landeshauptstadt Dresden bei Projekt- und Beteiligungsmanagement unterstützt, versammelten sich am Abend des 29.06.2026, knapp 60 Interessierte in der Waldschänke. Der Raum war bis auf den letzten Platz besetzt – ein Zeichen für das große Interesse an einer gemeinschaftlichen Wärmelösung.


Präsentation der Ergebnisse und lebhafte Diskussion
Dirk Hladik, Sachgebietsleiter Energie in der Stabsstelle für Klimaschutz und Klimawandelanpassung der Landeshauptstadt Dresden, eröffnete den Abend mit einer Darstellung des bisherigen Prozesses und dessen Einordnung in den kommunalen Wärmeplan. Im Anschluss präsentierten die Experten der TWS die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und standen den Anwesenden Rede und Antwort. Besonders im Fokus standen Fragen zur wirtschaftlichen und technischen Umsetzung des Wärmenetzes, welche ausführlich beantwortet wurden.
 

KI generiert: Das Bild zeigt eine Präsentation in einem gut besuchten Raum, bei der ein Mann vor einem Projektor steht und eine Folie mit dem Titel "Wärmeversorgungsgebiete im Zielszenario 2045" präsentiert. Die Folie enthält eine Karte und eine Notiz über eine 87-prozentige Rücklaufquote.
© Constantin Wolf, Landeshauptstadt Dresden
KI generiert: Das Bild zeigt eine Präsentation in einem gut besuchten Raum, bei der ein Mann vor einem Projektor steht und eine Folie mit dem Titel "Wärmeversorgungsgebiete im Zielszenario 2045" präsentiert. Die Folie enthält eine Karte und eine Notiz über eine 87-prozentige Rücklaufquote.
© Constantin Wolf, Landeshauptstadt Dresden

Denkmalschutz und energetische Sanierung
Da unter den Teilnehmenden auch Gebäudeeigentümer waren, deren Immobilien vorerst nicht an das Nahwärmenetz angeschlossen werden können, wurde abschließend noch über denkmalschutzgerechte energetische Sanierungen informiert. Eine letzte Fragerunde rundete den Abend ab, der gegen 20 Uhr endete.


Pilotprojekt für effizienten Initiierungsprozess
Das Projekt in Hellerau gilt als Pilotvorhaben für den Initiierungsprozess für Nahwärmenetze. Zur Durchführung wurden EU-Fördermittel aus dem Projekt EnAct4CleanCities genutzt. Aus dem bisherigen Prozess konnten bereits viele wertvolle Erkenntnisse für eine effizientere und gezielte Initiierung weiterer Nahwärmenetze gewonnen werden. Effizienz ist deshalb wichtig, weil nicht jede Initiierung tatsächlich in einem neuen Wärmenetz mündet. Dies entscheiden letztlich die potentiellen Wärmenetzanschlussnehmer und die jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen. Einen Anschlusszwang gibt es nicht. Laut Wärmeplan gibt es noch mindestens 10 weitere Prüfgebiete für Nahwärmenetze im Dresdner Stadtgebiet, welche bis zur Fortschreibung der Wärmeplanung untersucht werden sollen. Das große Interesse der Bürgerinnen und Bürgern in Hellerau unterstreicht die Bedeutung solcher Informationsabende für die energetische Zukunft der Stadt.


Gezielte Interessenbekundung
Wenn Interesse an einem Wärmenetzanschluss in Hellerau besteht, kann eine Rückmeldung an die TWS GmbH unter folgendem Link bis zum 31.08.2026 erfolgen.
 

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in einem Raum, die sich unterhalten und auf eine Präsentation oder ein Whiteboard schauen. Im Hintergrund hängen bunte Gemälde an der Wand, und es gibt einen Tisch mit einigen Gegenständen darauf.
© Constantin Wolf, LHD
KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in einem Raum, die sich unterhalten und auf eine Präsentation oder ein Whiteboard schauen. Im Hintergrund hängen bunte Gemälde an der Wand, und es gibt einen Tisch mit einigen Gegenständen darauf.
© Constantin Wolf, LHD